Einstellungen der Heizung optimieren

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Heizkurve selbst einstellen

Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Heizung an manchen Tagen zu wenig oder zu viel heizt? Das kann daran liegen, dass die Regelung der Heizung nicht optimal an Ihr Haus angepasst ist.

 

Warum passte die Einstellung eigentlich nicht immer?

Je nach Außentemperatur benötigt das Haus unterschiedlich viel Wärme aus der Heizung. An kalten Tagen im Winter muss die Heizung entsprechend mehr liefern als in der Übergangszeit. Bei welcher Außentemperatur wie viel Wärme benötigt wird, lässt sich mit der Heizkurve der Heizungsregelung einstellen. Natürlich gibt es auch eine "Standard-Voreinstellung" dafür. Da aber jedes Haus anders ist, passt diese Voreinstellung oft nicht sehr gut. Die perfekte Einstellung ist nicht gut berechenbar, sondern viel besser durch probieren ermittelbar.

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Was kann man einstellen? Wie wird die Heizkurve definiert?

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Die Steilheit, oft auch mit Neigung bezeichnet, verändert nicht den Ausgangspunkt der Kurve. Oder anders gesagt, an kalten Tagen wird die Vorlauftemperatur stärker verändert als an wärmeren Tagen.
heizkurve optimieren Mit der Parallelverschiebung, oder auch Niveau genannt, verändern Sie immer das gesamte Temperaturniveau. Diese Änderungen sind immer gleich. An kalten wie an warmen Tagen.

 

 

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Ein paar Tip`s zum einstellen der Heizkurve

Wir beginnen damit einen Referenzraum zu ermitteln. Das sollte der Raum sein, der am kältesten bzw. am ungünstigsten zu beheizen ist. In diesem Raum stellen Sie bitte ein digitales Thermometer auf, drehen das Thermostatventil am Heizkörper voll auf, und ermitteln am besten 2 mal pro Tag (morgens und abends) die Raumtemperatur. Bitte notieren Sie sich zusätzlich zur Raumtemperatur auch die Außentemperaturen. Das ist sehr wichtig um einen Bezug zwischen Raum und Außentemperatur herstellen zu können. Am besten tragen Sie die Werte in eine Tabelle ein. So haben Sie immer alles im Blick.

Je mehr Messwerte Sie erfasst haben, desto genauer ist eine Einstellung möglich. Messen Sie immer über mehrer Tage bevor Sie Veränderungen vornehmen. Auch sollten Tage mit intensiver Sonneneinstrahlung nach Möglichkeit nicht in die Tabelle eingetragen werden. Damit tragen Sie der thermischen Trägheit Ihres Gebäudes Rechnung.

Unser Ziel ist es die Raumtemperatur auf das gerade noch gewünschte Niveau abzusenken oder anzuheben.

 

Was genau ist jetzt zu tun?

Beginnen wir mit dem einfachsten Fall. Es ist ständig zu warm, oder zu kalt!

In diesem Fall verändern wir das Niveau oder anders gesagt, verschieben wir unsere Kurve parallel nach oben oder unten. Bitte nehmen Sie Veränderungen mit Bedacht vor. Sie sollten lieber in mehreren kleinen Schritten ändern. Ich empfehle Ihnen eine Veränderung von maximal 10% vor zu nehmen. Dann beobachten Sie mehrere Tage wie sich die Temperatur in dem Referenzraum verändert hat. Bei Bedarf einfach weiter verändern.

Wie Sie vielleicht jetzt schon merken, kann es mehrer Tage oder Wochen dauern bis Sie das gewünschte Ergebnis erreicht haben. Aber es ist wichtig sich die Zeit zu nehmen. Überhastete Veränderungen führen nur dazu, das später wieder nach geregelt werden muss. In der Ruhe liegt die Kraft.

 

Im Winter zu kalt, in der Übergangszeit OK

Die Heizung stellt bei steigendem Wärmebedarf nicht genug Wärme bereit. In anderen Worten: Die Heizkurve ist nicht steil genug. Sie müssen also die Steilheit erhöhen. In der Übergangszeit wird es durch diese Maßnahme nun aber auch etwas wärmer werden. Aus diesem Grund können Sie die Parallelverschiebung etwas nach unten nehmen.

In der Übergangszeit zu kalt, im Winter OK

Oft wird dann von Laien die Steilheit erhöht, in der Absicht, die Temperatur zu erhöhen. Dies ist aber eine Maßnahme, die im Winter zu Überheizung führt!

Erklärung: Die Vorlauftemperatur ist offensichtlich in der Übergangszeit zu gering. Wenn Sie aber nun die Steilheit verstellen, so wird ja auch die Wintereinstellung beeinflusst und es würde zu warm werden. Also: Sie müssen in diesem Fall die Steilheit etwas verringern und die Parallelverschiebung etwas erhöhen.

 

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