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Die genaue Berechnung des Norm-Gebäudewärmebedarf QN erfolgt wie bei allen Heizungssystemen nach DIN EN 12831 (ehemals DIN 4701).
Für eine grobe Schätzung genügt es, den Wärmebedarf überschlägig zu ermitteln.
Überschlägige Ermittlung über den bisherigen jährlichen Heizenergieverbrauch.
Beispiel: 3000 Liter : 250 ergibt einen überschlägigen Wärmebedarf von 12 kW Wie hoch ist Ihr Verbrauch?
Ist der bisherige Energieverbrauch nicht zu ermitteln oder bekannt, dient die beheizte Fläche als Berechnungsgrundlage. Die beheizte Fläche in Quadratmeter wird mit folgendem spezifischen Wert multipliziert 40-55W/m² Neubau nach Wärmeschutz EnEV2002
Beispiel: Gebäude Bj. 1990 verklinkert 150m² beheizte Fläche 150 x 70 ergibt einen überschlägigen Bedarf von 10,5 kW.
Nachdem Sie Ihren Wärmebedarf überschlägig ermittelt haben, gehen Sie doch mal zu Ihrer Heizung und lesen die tatsächliche Leistung am Typenschild ab. Sollte die Leistung nach oben abweichen, ist dringender Handlungsbedarf geboten. Die Überdimensionierung verändert das Betriebsverhalten der Heizung negativ. Die Anlage beginnt zu takten. Das bedeutet Sie springt sehr häufig an, läuft aber nur sehr kurz.(weniger als 3 Minuten). Die häufigen Brennerstarts führen zu einem erhöhten Verbrauch. Ausführlich besprechen wir diese Problematik auch auf unseren kostenlosen Informationsveranstaltungen. Auch im Artikel Verluste beim heizen erfahren Sie etwas über die verlustreiche Phase des Brennerstarts. Oder Sie nutzen unser Kontaktformular und wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. |

